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Chinas Weizenfelder werden zu Problemfeldern

Die Bauern ziehen weg vom Weizengürtel und arbeiten lieber in der Fabrik. Hinzu kommt eine seit Monaten andauernde Dürre. Für die chinesische Weizenernte sieht es schlecht aus.

Seit Monaten kein Regen: Chinesische Arbeiter bewässern ein von der Dürre gezeichnetes Feld.
Seit Monaten kein Regen: Chinesische Arbeiter bewässern ein von der Dürre gezeichnetes Feld.
Keystone

Bauer Wang Pangzi ist ein geschäftstüchtiger älterer Herr Mitte 60. Kaum lassen sich ein paar Fremde in seinem Dorf blicken, versucht er ihnen das Land anzudrehen, auf dem er sein Leben lang Getreide angebaut hat. «Wenn ihr die Felder haben wollt, dann mach ich euch einen guten Preis. Ihr könnt Häuser darauf bauen oder eine Fabrik», schlägt er vor. Der Grund und Boden gehört zwar immer noch dem Staat, doch Bauer Wang hat ihn gepachtet. Die Nutzungsrechte aber würde er jederzeit gegen eine ordentliche Entschädigung an Interessenten abtreten.

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