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«China entkoppelt sich langsam von Europa»

Europa rappelt sich auf, Asien zieht davon: Wer langfristig denke, komme um Länder wie China, Indonesien oder Vietnam nicht herum, sagt Anlagechef Stefan Keitel von der Credit Suisse.

Sieht Asien auf dem aufsteigenden Ast: CS-Anlagechef Stefan Keitel.

Das neue Asien ist das alte Asien: Fasst man 350 Jahre in eine Klammer, so scheint die Dominanz des Westens nur ein Übergangsphänomen. Im Jahr 1700, als Papst Klemens XI. in Rom herrschte und Europa sich im Grossen Nordischen Krieg befand, wurden 62 Prozent der globalen Wirtschaftsleistung von Asien erbracht. Knapp 20 Prozent waren es in den achtziger Jahren dieses Jahrhunderts, knapp 30 Prozent sind es heute – Tendenz steigend. Schon 2020 soll ein Drittel des globalen BIP auf dem asiatischen Kontinent entstehen, berechnet die asiatische Entwicklungsbank.

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