Bund ruft Frauen zum Arbeiten auf – es kommen Ausländer

Im Vergleich mit dem Vorjahr sind in der Schweiz rund 50'000 zusätzliche Personen beschäftigt. Es sind fast ausschliesslich Männer.

Software und andere Computer-Spezialisten sind gefragt. In dem Bereich arbeiten überwiegend Männer: Forscher an der ETH Lausanne.

Software und andere Computer-Spezialisten sind gefragt. In dem Bereich arbeiten überwiegend Männer: Forscher an der ETH Lausanne.

(Bild: Keystone Gaetan Bally)

5,017 Millionen Personen waren im 3. Quartal in der Schweiz erwerbstätig – 1,0 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Der Anstieg geht fast ausschliesslich auf das Konto der Männer. Hier betrug der Zuwachs 1,6 Prozent, bei den Frauen hingegen lag er nur bei 0,1 Prozent.

Wie das Bundesamt für Statistik (BFS) heute mitteilte, nahm die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte um 3,0 Prozent zu. Bei den schweizerischen Erwerbstätigen gab es hingegen keine Veränderung.

Das steht im Widerspruch zum Bemühen des Bundesrats, mehr Frauen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Die Regierung hoffte so, die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu begrenzen. Das grösste brachliegende Potential an inländischen Arbeitskräften sah er bei den Frauen und älteren Arbeitnehmern.

Deutlich weniger Jugendarbeitslosigkeit

Im dritten Quartal waren in der Schweiz gemäss der Definition des Internationalen Arbeitsamtes (ILO) 243'000 Personen erwerbslos. Das sind 4000 weniger als noch vor einem Jahr. Die Erwerbslosenquote sank damit von 5,1 auf 5,0 Prozent.

Positiv ist auch die Entwicklung bei der Jugenderwerbslosigkeit. Sie verringerte sich vom dritten Quartal 2016 auf das dritte Quartal 2017 von 11,2 auf 10,5 Prozent.

rub/sda

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