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Athener Sparvotum treibt die Börsen an

Das Ja zum griechischen Sparpaket beflügelte heute die Wall Street. Auch die Schweizer Börse profitierte vom Votum.

Die Zustimmung des griechischen Parlaments zu einem verschärften Sparkurs hat an den US-Börsen am Mittwoch für Erleichterung gesorgt. Unter den Händlern wuchs die Zuversicht, dass eine Lösung für die griechische Schuldenkrise nun näher rückt.

Allerdings hielten sich die Gewinne in Grenzen, denn die Anleger hatten bereits in den vergangenen Tagen auf eine Verabschiedung des für weitere Hilfen von EU und IWF wichtigen Sparpakets in Griechenland gesetzt.

Der Dow-Jones-Index[ der Standardwerte schloss 0,6 Prozent höher auf 12.261 Punkten. Im Handelsverlauf bewegte sich das Marktbarometer zwischen 12.175 und 12.284 Zählern. Der breiter gefasste S&P-500 legte 0,8 Prozent auf 1307 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rückte um 0,4 Prozent auf 2740 Punkte vor.

Vergleich der Bank of America

Bei den Einzelwerten verteuerten sich die Aktien der Bank of America um knapp drei Prozent. Das Geldhaus zieht mit dem wohl teuersten Vergleich in der Geschichte der Finanzbranche einen Schlussstrich unter ihre umstrittenen Hypothekengeschäfte.

8,5 Milliarden Dollar zahlt das Institut an 22 institutionelle Investoren, die mit verbrieften Immobilienkrediten viel Geld verloren haben. Damit sind zwar die meisten Rechtstreitigkeiten, die auf den übernommenen Immobilienfinanzierer Countrywide zurückgehen, aus dem Weg geräumt.

Starke Nachfrage nach Agrarchemie

Ebenfalls gefragt waren die Anteilsscheine von Monsanto mit einem Plus von gut fünf Prozent. Eine starke Nachfrage nach Saatgut und Pflanzenbiotech-Produkten füllte dem US-Agrarchemiekonzern im abgelaufenen Quartal die Kasse.

Zu einer regelrechten Kursexplosion kam es bei den Aktien der Kreditkartenanbieter Visa und Mastercard mit Aufschlägen von 15 Prozent und elf Prozent. Hintergrund war ein Entwurf der US- Notenbank Fed für neue Obergrenzen bei den Gebühren für Debit-Karten- Transaktionen.

Auch SMI schliesst höher

Demnach sollen die Konzerne höhere Gebühren als zunächst erwartet von den Einzelhändlern verlangen dürfen. Über den Entwurf sollte im Verlauf des Mittwoch abgestimmt werden.

Der Euro kletterte am Mittwoch gegenüber dem Franken auf über 1,20. Der SMI schloss rund 1,5 Prozent im Plus.

SDA/mrs

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