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Argentinien geht das Geld aus

Geldautomaten sind oft leer. Banknoten sind Mangelware, weil die Inflation so hoch ist.

Die Szenen in Argentinien erinnern an den Staatsbankrott vor neun Jahren, als die Regierung zeitweise die Guthaben der Sparer einfror und der Bevölkerung buchstäblich das Geld ausging: Tumulte vor Bancomaten, lange Schlangen vor Bankschaltern und Proteste im ganzen Land.

Doch diesmal ist Argentinien nicht vom Zusammenbruch seiner Finanzen betroffen, sondern schlicht von einem Mangel an Geldscheinen. Die Zentralbank begründet den Missstand mit «technischen Problemen», während Ökonomen die hohe Inflation dafür verantwortlich machen. Offiziell beträgt sie 10 Prozent, doch ist es ein offenes Geheimnis, dass das statistische Amt die Daten manipuliert und die Teuerung in Wahrheit bei rund 30 Prozent liegt.

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