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CS-Aktie erholt sich nach Brexit-Schock

Auf die massiven Verluste folgt eine Gegenbewegung an den Börsen. Auch die zuvor ausverkauften CS-Valoren erholten sich.

Zu Beginn der Woche nach dem Brexit-Entscheid stabilisieren sich die Kurse, die Nervosität hält jedoch an: Händler an der New York Stock Exchange. (27. Juni 2016)
Zu Beginn der Woche nach dem Brexit-Entscheid stabilisieren sich die Kurse, die Nervosität hält jedoch an: Händler an der New York Stock Exchange. (27. Juni 2016)
Spencer Platt/Getty Images, AFP
Der Brexit-Schock, titelt ein indischer Fernsehsender am Bombay Stock Exchange. (24. Juni 2016)
Der Brexit-Schock, titelt ein indischer Fernsehsender am Bombay Stock Exchange. (24. Juni 2016)
EPA/Divyakant Solanki
Der British-Airways-Mutterkonzern IAG hat am stärksten verloren. Die Aktie steht bis zu 25 Prozent im Minus. Der australische S&P/ASX 50-Index in Sydney. (24. Juni 2016)
Der British-Airways-Mutterkonzern IAG hat am stärksten verloren. Die Aktie steht bis zu 25 Prozent im Minus. Der australische S&P/ASX 50-Index in Sydney. (24. Juni 2016)
Steven Saphore, Reuters
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«Die Brexit-Hysterie vom Freitag hat sich verzogen, aber die Märkte sind immer noch beunruhigt», sagte SLW-Börsenhändler João Paulo de Gracia Corrêa, in einem Kommentar zum Börsengeschehen in Asien. Die Aktienmärkte in Fernost haben sich heute fester gezeigt.

Auch in Europa startet der Handel mit Gewinnen in den Tag. Der Schweizer Leitindex SMI stand kurz nach dem Mittag Uhr bei 7760 Punkten. Das ist ein Plus von mehr als 2 Prozent gegenüber dem Handesschluss vom Montag.

CS mit erneuten Abgaben nach Erholung

Die an den Vortagen arg gebeutelten Aktien der Credit Suisse legten zu Beginn rund 2,5 Prozent auf 10.45 Franken zu, Lokalkonkurrentin UBS gewannen knapp 1,7 Prozent. Bis gegen Mittag bröckelten die Kurse der Banken-Papiere allerdings. Um 12.20 Uhr notierte CS bei 10.29 Franken, was einem Plus von noch knapp 0,8 Prozent entsprach.

Kurz darauf drehte der Kurs in den roten Bereich. Wenig nach 12.30 Uhr wechselten die Aktien für 10.15 Franken die Hand – ein Minus von knapp 0,6 Prozent. Sämtliche Titel des SMI notierten den ganzen Morgen über im grünen Bereich. Gegen 12.30 Uhr lagen neben den Titeln der CS auch diejenigen der UBS im roten Bereich. Nach dem Mittag erholte sich der CS-Kurs wieder, um 14.30 lag er bei 10.30 Franken.

In London, Frankfurt und Paris zeigten die Indices ebenfalls schon von Beginn an Gewinne von 2 Prozent und mehr. Bis nach dem Mittag konnten sie die Gewinne noch leicht ausbauen. Der Euro-Stoxx 50 stand 2,7 Prozent im Plus. Die Börse in Mailand legte gar 4 Prozent zu.

Der britische FTSE-100-Index vollziet einen Sprung nach oben:

Aussicht auf lange Zeit der Unsicherheit

Im asiatischen Handel in der Nacht auf heute schwankte in Tokio der Nikkei-Index allerdings noch recht deutlich. Verluste von bis zu zwei Prozent machte er im Handelsverlauf aber wieder wett und ging mit einem leichten Plus von 0,1 Prozent bei 15'323 Punkten aus dem Handel. Auch in Shanghai legte die Börse leicht zu. Der MSCI-Index für asiatische Aktien ausserhalb Japans notierte rund 0,3 Prozent höher.

Als belastend werteten Markteilnehmer die Aussicht auf eine lange Periode der Unsicherheit. Politiker in mehreren asiatischen Ländern zeigten sich aber entschlossen, ihre Märkte vor einer möglichen Destabilisierung schützen zu wollen.

Absturz des Pfunds gestoppt

Es sei zwar schwierig, kurzfristige Schwankungen an Chinas Märkten zu vermeiden, sagte Ministerpräsident Li Keqiang beim Weltwirtschaftsforum in Tianjin. «Aber wir werden keine Achterbahnfahrten und drastischen Änderungen auf den Kapitalmärkten zulassen.»

Auch der Absturz des Pfund Sterling ist vorerst gestoppt. Am Tag fünf nach dem Brexit-Referendum verteuerte es sich am Dienstag um 0,7 Prozent auf 1,3305 Dollar. Am Freitag und Montag war es allerdings um insgesamt mehr als zehn Prozent abgestürzt und war mit 1,3118 Dollar zeitweise so billig wie zuletzt 1985. Der Euro zeigte sich im fernöstlichen Handel etwas fester und wurde mit 1,1065 Dollar bewertet.

SDA/rub

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