«Das Grundeinkommen ist nicht genug»

Albert Wenger investiert Millionen in Onlinefirmen wie Twitter oder Tumblr. Er befürwortet das Grundeinkommen, doch es brauche noch mehr.

«Wir müssen auch an der psychologischen Freiheit arbeiten»: Der US-Internet-Investor Albert Wenger.

Eigentlich wollte Albert Wenger Professor werden. Doch er entschied sich anders und ging nach einem Studium am Harvard College und einer Promotion am Massachusetts Institute of Technology in die Wirtschaft. Heute ist der gebürtige Deutsche Partner beim Risikokapitalfonds Union Square Ventures in New York. Die Firma verwaltet ein Vermögen von rund 1 Milliarde Dollar und investiert in zukunftsgerichtete Unternehmen wie Twitter, Zynga oder Tumblr.

Wenger beschäftigt sich nicht nur mit den Folgen der Digitalisierung für den Arbeitsmarkt. Er ist auch ein grosser Befürworter des bedingungslosen Grundeinkommens. Denn damit könnten alle Menschen von den Vorteilen der Digitalisierung profitieren. Das Grundeinkommen sei allerdings nur eine von drei für die Zukunft wichtigen Komponenten, sagt Wenger im Interview mit dem «Tages-Anzeiger». Wenger ist Gast an der Konferenz «Zukunft der Arbeit» des Gottlieb-Duttweiler-Instituts in Rüschlikon.

baz.ch/Newsnet

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