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Konjunktur Laut UBS verhindern Geschäfte mit Schwellenländern die Rezession

Der starke Franken und die Probleme der Weltwirtschaft bremsen laut der UBS das Wachstum in der Schweiz.

Die solide Binnenwirtschaft und die stete Nachfrage aus den Schwellenländern verhinderten aber eine Rezession, schreibt die Grossbank. Im laufenden zweiten Quartal ist die Wirtschaftsleistung bereits im Sinken begriffen, urteilten die Ökonomen der UBS am Mittwoch. In der Industrie ist angesichts des immer noch starken Frankens der Auftragseingang im dritten Quartal erstmals ins Negative gefallen, wie die Experten in einer Umfrage ermittelt haben. Auch die Inland-Nachfrage nach Konsumgütern stagniere. Der Dienstleistungssektor kommt laut der UBS mit dem Problem Frankenstärke eher zurecht, kann sich den Schwierigkeiten aber auch nicht gänzlich entziehen, wie die Entwicklung der letzten Quartale zeige. Der UBS-Konsumindikator, den die UBS-Ökonomen als Gradmesser für das Wirtschaftswachstum ausweisen, ist innert eines Jahres kontinuierlich gesunken. Nach einem mehrjährigen Höchststand im dritten Quartal 2010 bei 3,3 Punkten zeigte er für das dritte Quartal 2011 noch ein Wachstum des Bruttoinlandproduktes um 1,4 Prozent an. Für das laufende vierte Quartal rechnen die UBS-Experten mit einem Indexstand respektive einem Wirtschaftswachstum von noch 1 Prozent. Dank der Binnenkonjunktur, insbesondere der weiter regen Konsumlust der Schweizer, dürfte das Land laut der UBS aber auch in den nächsten Jahren besser dastehen als andere Staaten.

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