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Kim Dotcom muss in Neuseeland im Gefängnis bleiben

Wellington Der in Neuseeland verhaftete deutsche Internet-Unternehmer Kim Schmitz kommt nicht auf Kaution frei.

Ein Berufungsgericht wies einen entsprechenden Antrag des Gründers der Online-Tauschbörse Megaupload wegen hoher Fluchtgefahr ab. Schliesslich verfüge der auch unter dem Namen Kim Dotcom bekannte 38-Jährige über Pässe und Bankkonten unter drei Namen sowie über verschiedenste Transportmöglichkeiten, teilte das Gericht in Auckland am Freitag mit. Der auch unter dem Namen Kim Tim Jim Vestor agierende Manager hatte dagegen dem Gericht versichert, er werde keinen Fluchtversuch in seine Heimat Deutschland unternehmen. Dort wäre er vor einer Auslieferung in die USA sicher. «Ich will hier bleiben, kämpfen und mein Geld zurückhaben. Was soll ich denn in Deutschland mit fünf Kindern und einer Frau ohne Geld?», hatte Dotcom argumentiert. Zudem seien seine Finanzen eingefroren und sein Reisepass beschlagnahmt. Schmitz ist für seinen ausschweifenden Lebensstil bekannt. Kim Dotcom war im Januar in Neuseeland zusammen mit drei weiteren Megaupload-Managern auf Antrag des FBI verhaftet worden. Ihnen wird vorgeworfen, mit dem Weiterreichen von urheberrechtlich geschützten Filmen, Musiktiteln und Softwareangeboten über 175 Millionen Dollar eingenommen zu haben. Ihre Anwälte weisen die Vorwürfe vehement zurück.

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