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«Kein kleiner Teil der Klimabewegung will die Abschaffung des Kapitalismus»

Der Ökonom Thomas Straubhaar hält wenig von einer Verbotskultur. Was es braucht, ist für ihn klar: Innovation.

Alles, was mit Wasser zu tun hat, sieht er als riesige Chance: Thomas Straubhaar. Foto: Florian Bärtschiger

Alles, was mit Wasser zu tun hat, sieht er als riesige Chance: Thomas Straubhaar. Foto: Florian Bärtschiger

Sebastian Briellmann

Sie kritisieren den Weg der Klimabewegung «Fridays for Future» stark – obschon Sie mit den Anliegen sympathisieren. Warum?
Positiv ist, dass «Fridays for Future» ein Bewusstsein für einen ökologischen Systemwandel schafft. Aber die geforderte Askese, also die vielen Verbotsideen, halte ich für nicht zielführend. Und besonders negativ ist, dass aus der Bewegung heraus auch ein antikapitalistischer Systemwechsel propagiert wird.

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