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Vaterschaftsurlaub wird zur Selbstverständlichkeit

Ein Grossteil der Unternehmen gibt seinen Mitarbeitern nach einer Geburt ein bis zwei Wochen frei. Der Bundesrat erwägt nun sogar eine gesetzliche Regelung.

Iwan Städler
Auch Väter wollen heute eine Beziehung zu ihrem Nachwuchs aufbauen: Vater mit seinem Kind.
Auch Väter wollen heute eine Beziehung zu ihrem Nachwuchs aufbauen: Vater mit seinem Kind.
Keystone

Für seine eigenen Mitarbeiter hat der Bundesrat bereits gesorgt: Ab dem 1. Juli erhalten sie bei der Geburt eines Kindes zwei Wochen Vaterschaftsurlaub. Das hat die Landesregierung Anfang Mai entschieden. Die Bundesverwaltung folgt damit einem Trend, der in den letzten Jahren einen Grossteil der Schweizer Arbeitgeber erfasst hat. Wie eine Umfrage des «Tages-Anzeigers» bei rund 50 Unternehmen zeigt, haben viele einen Vaterschaftsurlaub von ein bis zwei Wochen eingeführt. Gar 15 Tage oder mehr offerieren Mobility, die Alternative Bank, Clariant, die Stadt Bern und Raiffeisen – bei vollem Lohn (siehe Tabelle).

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