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Die Saga von «Big Moustache»

Christophe de Margerie, der gestern in Moskau tödlich verunglückte Patron von Total, war ein aussergewöhnlicher Firmenchef.

Von Oliver Meiler
Markant war nicht nur sein Schnauz: Christophe de Margerie hier an einem Tennismatch in Paris. (1. Juni 2013)
Markant war nicht nur sein Schnauz: Christophe de Margerie hier an einem Tennismatch in Paris. (1. Juni 2013)
Reuters
Die Sicht in Moskau betrug 350 Meter: Business Aviation Center Wnukowo 3. (21. Oktober 2014)
Die Sicht in Moskau betrug 350 Meter: Business Aviation Center Wnukowo 3. (21. Oktober 2014)
Reuters
War auch in der Schweiz ein gern gesehener Gast: Christophe de Margerie am WEF. (Januar 2013)
War auch in der Schweiz ein gern gesehener Gast: Christophe de Margerie am WEF. (Januar 2013)
Reuters
Total-Konzernchef Christophe de Margerie. (Archivbild)
Total-Konzernchef Christophe de Margerie. (Archivbild)
Reuters
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Sie nannten ihn «Big Moustache», grosser Schnauz. Und es ist nicht überliefert, dass sich Christophe de Margerie je darüber geärgert haben könnte, eher im Gegenteil: Er war ein humorvoller, schlagfertiger Mann, nie verlegen um einen Spruch. Der mächtig buschige Schnauz war sein Markenzeichen, ein Symbol für seinen originellen, jedenfalls untypischen Auftritt als Chef des privaten Erdölkonzerns Total, des umsatzstärksten Industrieunternehmens Frankreichs, eines globalen Giganten. Nun ist Christophe de Margerie im Alter von 63 Jahren bei einem Flugzeugunfall in Moskau gestorben. Sein Falcon 50, ein Privatjet, sollte gerade abheben, bei Nebel und Regen in der Nacht auf Dienstag, da kollidierte die Maschine mit hoher Geschwindigkeit mit einem Schneeräumungswagen. Die drei Mitglieder der französischen Crew kamen ebenfalls ums Leben.

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