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Kampagne für Frühlingsschnee - Zweifel an Schneehöhen-Angaben

Die Wintersaison in den Skigebieten ist verhalten gestartet, und das warme Wetter seit Januar liess mancherorts den Schnee schmelzen.

Der Winter meldet sich dieser Tage zwar zurück, das wichtige Ostergeschäft kommt 2011 aber besonders spät erst Ende April. Schweiz Tourismus lanciert deshalb eine Kampagne für Frühlingsschnee-Angebote. Die Webcams in höheren Lagen bewiesen es, «wir sind noch mitten im Winter und in diesen Tagen fällt bis zu einem halben Meter Schnee», sagte Verbandssprecherin Daniela Bär am Dienstag vor den Medien in Zürich. Im Internet (unter MySwitzerland.com) informiert der Verband über die Schneehöhen und Pistenverhältnisse. Die Konsumentenzeitschrift «K-Tipp» kritisiert in ihrer jüngsten Ausgabe allerdings, mehrere Skiorte mogelten bei der Schneehöhe, es werde nicht gemäss den Richtlinien gemessen. Trotz Schneeschmelze hätten einige Orte wie Arosa oder St. Moritz seit zwei Monaten unveränderte Verhältnisse angegeben, heisst es im Vorabruck zur neuesten Ausgabe. In Zermatt habe es zwar letztmals am 13. Januar geschneit, dennoch sei die Schneehöhe im Dorf seither angeblich zweimal gestiegen, schreibt «K-Tipp». Bär verweist dazu auf die Beschneiungsanlagen, die in den letzten Jahren ausgebaut wurden. Wirkliche Falschmeldungen der Skiorte wären sehr kurzfristig gedacht, sagte Bär. Niemand habe Interesse daran, dass die Glaubwürdigkeit schwinde. Auf der Plattform des Verbandes könnten sich zudem auch Gäste zu den Bedingungen äussern.

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