Zum Hauptinhalt springen

Jobmisere dämpft Kauflaune der US-Konsumenten

Washington Die Arbeitsmarktkrise in den USA hemmt die Konsumlaune: Der private Konsum zog im September nur um 0,2 Prozent an, wie die US-Regierung am Montag mitteilte.

Im Vormonat hatten die Konsumenten nach revidierten Daten ihre Ausgaben noch um 0,5 Prozent erhöht. Zugleich sanken die Einkommen im September um 0,1 Prozent. Dies ist der erste Rückgang seit 14 Monaten. Die Daten gelten als weitere Hiobsbotschaft für die US-Wirtschaftsleistung, die zu 70 Prozent vom Konsum getragen wird. Die Konsumenten hatten in den Monaten Juli bis September mit zum moderaten Wachstum der Wirtschaft beigetragen, indem sie ihre Ausgaben um 2,6 Prozent steigerten. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) legte im Sommerquartal aufs Jahr hochgerechnet um zwei Prozent zu. Dies ist jedoch bei weitem nicht genug, um die für US- Verhältnisse relativ hohe Arbeitslosigkeit von knapp unter zehn Prozent abzubauen. Die Jobmisere hemmt zugleich die Kauflaune, zumal mittlerweile auch viele Amerikaner aus der Mittelschicht um ihren Arbeitsplatz bangen müssen. Vor dem Hintergrund der schlechten Lage auf dem Job-Markt droht der Demokratischen Partei von US-Präsident Barack Obama bei den Kongresswahlen am Dienstag eine kräftige Niederlage.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch