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Japans Regierung blickt leicht zuversichtlicher in die Zukunft

Tokio Japans angeschlagene Wirtschaft kommt nach Ansicht der Regierung gut ein Jahr nach dem Tsunami wieder besser in Gang.

Die Erholung sei jedoch noch schleppend, da die Folgen der Bebenkatastrophe nachwirkten, heisst es in dem am Donnerstag vorgelegten Konjunkturausblick. Allerdings seien die Exporte dabei, sich zu stabilisieren. Damit blickt die Regierung erstmals seit August 2011 wieder optimistischer auf die Ausfuhren. Seither hatte sie stets von einer Abschwächung des für die japanische Wirtschaft so wichtigen Sektors gesprochen. «Die moderate Erholung der US-Wirtschaft wirkt sich positiv auf Japan aus, wobei auch die Ausfuhren in den asiatischen Raum wieder etwas besser laufen. Die Talfahrt der Exporte nach Europa scheint zudem gestoppt zu sein», sagte der für die Konjunkturanalyse zuständige Regierungsexperte Minoru Masujima. Dennoch sei nicht mit einem raschen Anziehen der Ausfuhren zu rechnen. Für das in diesem Monat angelaufene Fiskaljahr wird mit einem Wirtschaftswachstum von 1,9 Prozent gerechnet, wobei der Wiederaufbau nach der Erdbebenkatastrophe Impulse für den Aufschwung liefern dürfte. Als Achillesferse der Wirtschaft gilt jedoch weiter der anhaltende Preisverfall. Nach Einschätzung der Regierung herrscht in Japan eine «milde Deflation», die das von der Notenbank jüngst gesteckte Ziel einer Teuerungsrate von einem Prozent in weite Ferne rücken lässt.

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