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IWF hält Verzögerung des Defizitabbaus einiger Länder für möglich

Brüssel In einigen Ländern der Eurozone könnte sich nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF) der Schuldenabbau verzögern.

Es sei möglich, dass die Fristen angepasst werden müssten, sagte stellvertretende geschäftsführende IWF- Direktorin Nemat Shafik am Donnerstag. Einige Staaten schaffen es demnach nicht, das Haushaltsdefizit bis 2013 unter die Grenze von drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu verringern. Hintergrund sei eine Wirtschaftsflaute in einigen Euroländern. Die Geldpolitik spiele eine entscheidende Rolle zur Ankurbelung der Konjunktur auf kurzfristige Sicht. Die Europäische Zentralbank (EZB) könnte über eine weitere Lockerung der Geldpolitik nachdenken, um ein ein zu starkes Absinken der Inflation unter die Zielmarke von zwei Prozent zu verhindern, ergänzte Shafik. Am Mittwoch hatte die EU Spanien im Kampf gegen die Schuldenkrise einen Rettungsring zugeworfen. Die EU-Kommission will dem angeschlagenen Land unter bestimmten Bedingungen bis 2014 und damit ein Jahr länger Zeit geben, sein Defizit auf drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu senken.

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