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IWF gibt neue Kapitalanteile der Mitgliedsländer bekannt

Washington Nach der Einigung auf eine Reform des Internationalen Währungsfonds (IWF) soll Chinas Kapitalanteil an der UNO-Institution von derzeit 3,72 Prozent auf 6,39 Prozent steigen.

Das teilte der IWF am Freitag in Washington nach dem Ende des zweitägigen Gipfels der 20 einflussreichsten Industrie- und Schwellenländern (G-20) in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul mit. Damit ist der Kapitalanteil der Volksrepublik künftig grösser als der von Deutschland in Höhe von 5,59 Prozent sowie von Frankreich und Grossbritannien in Höhe von je 4,23 Prozent. China steigt mit der von der G-20 beschlossenen Reform zum drittgrössten Anteilseigner nach den USA (17,41 Prozent) und Japan (6,46 Prozent) auf. Chinas Stimmenanteil steigt den Angaben zufolge von derzeit 3,65 Prozent auf 6,07 Prozent. Bis die Änderungen in Kraft treten, wird allerdings noch einige Zeit vergehen. Zunächst muss in den kommenden Wochen der Gouverneursrat die Reform absegnen. In dem Gremium sind alle 187 Mitgliedsländer des IWF vertreten. Danach muss die Reform in mindestens 111 Mitgliedsländern mit einem Gesamt-Stimmenanteil von mindestens 60 Prozent ratifiziert werden. Dieser Prozess könnte einige Jahre in Anspruch nehmen.

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