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Italien verkauft Staatsanleihen zu niedrigeren Zinsen

Italien hat am Dienstag Staatsanleihen im Wert von rund 6,74 Milliarden

Euro zu niedrigeren Zinsen verkauft. Der Zinssatz für Bonds mit zehnjähriger Laufzeit lag bei 5,22 Prozent und war damit 0,55 Prozentpunkte niedriger als im Juli. Der Verkauf war 1,27-fach überzeichnet. Die Nachfrage nach den zehnjährigen Anleihen der römischen Regierung übertraf das Angebot damit nur knapp. Die Zinsen für dreijährige Staatsanleihen sanken auf 3,87 Prozent. Vergangenen Monat musste die italienische Regierung für derartige Papiere 4,8 Prozent Zinsen anbieten. Die niedrigeren Renditen führten Börsianer fast ausschliesslich auf die Interventionen der Europäischen Zentralbank (EZB) in den vergangenen Wochen zurück. Laut Händlern griff die EZB am Dienstag nach der Auktion erneut am Markt ein. Die als gering empfundene Nachfrage nach den italienischen Staatsanleihen belastete den Euro. Die Gemeinschaftswährung, die am Vortag noch über 1,45 Dollar notiert hatte, rutschte zeitweise wieder unter 1,44 Dollar. Zudem drückten Rezessionsängste. Zum Schweizer Franken behauptete sich der Euro bei 1,1840 Franken. Am Vortag hatte er mit fast 1,19 Franken zeitweise das höchste Niveau seit Juli erreicht.

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