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Italien muss bei Geldmarktauktion wieder höhere Zinsen akzeptieren

Rom/Frankfurt Die beruhigende Wirkung des neuen Anleihekaufprogramms der Europäischen Zentralbank (EZB) scheint sich weiter abzuschwächen: Am Mittwoch musste das Euro-Krisenland Italien bei einer Versteigerung von Geldmarktpapieren mit einer Laufzeit von einem Jahr einen höheren Zinssatz akzeptieren.

Wie aus Zahlen der nationalen Notenbank in Rom hervorgeht, stieg die durchschnittliche Rendite demnach von 1,69 Prozent bei einer Auktion Mitte September auf 1,94 Prozent. Die Nachfrage nach den neuen Papieren war aber robust und spülte 8 Milliarden Euro in die Staatskasse. Wie die Notenbank weiter mitteilte, lag die Überzeichnung bei 1,77 nach zuletzt 1,65 Mitte September. Eine stärkere Nachfrage zeigte sich hingegen bei der Versteigerung von Geldmarktpapieren mit einer Laufzeit von drei Monaten. Hier stieg die Überzeichnung den Angaben zufolge von 2,25 im vergangenen Monat auf aktuell 2,79. Auch hier stieg der Zinssatz von zuvor 0,70 Prozent auf 0,77 Prozent. Diese Versteigerung spülte weitere 3 Milliarden Euro in die Staatskasse.

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