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Island lässt Energie-Deal mit kanadischem Unternehmen prüfen

Reykjavik Der von Umweltaktivisten kritisierte Verkauf der einst staatlichen isländischen Energiegesellschaft HS Orka an den kanadischen Magma-Konzern soll auf seine Rechtmässigkeit hin geprüft werden.

Ministerpräsidentin Johanna Sigurdardottir hat eine unabhängige Untersuchungskommission eingesetzt. Geprüft wird unter anderem, ob der vergangenes Jahr eingefädelte Deal im Einklang mit den umwelt- und ressourcenpolitischen Interessen Islands steht, wie das isländische Radio RUV am Donnerstag meldete. Zuletzt hatte die isländische Sängerin und Umweltaktivistin Björk medienwirksam auf das umstrittene Geschäft aufmerksam gemacht und den für die Privatisierung Verantwortlichen den Ausverkauf der natürlichen Energieressourcen des Landes vorgeworfen. Die Regierung hatte Ende Juli angekündigt, die Privatisierung von HS Orka rückgängig machen zu wollen. Das Parlament (Althingi) soll im September einen definitiven Entscheid über die künftige Eigentümerstruktur von Energie-Unternehmen in Island treffen. Der Geschäftsführer von Magma Island, Asgeir Margeirsson, sagte, dass sich sein Unternehmen an der isländischen Regierung schadlos halten werde, sollte das Geschäft rückgängig gemacht werden.

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