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Irland überzeugt Anleger - Spanien nicht

Frankfurt Irland hat mit ihrer Anleihe-Emission am Donnerstag die Anleger mehr überzeugt als Spanien.

Es begab Drei- Monats-Papiere über insgesamt 500 Millionen Euro zu einer durchschnittlichen Rendite von 1,8 Prozent. Spanien besorgte sich über mehrere Laufzeiten wie geplant rund drei Milliarden Euro. Die 2,8-fache Überzeichnung bei den irischen Papieren sei sehr beeindruckend, erklärte Peter Chatwell, Zinsstratege bei Credit Agricole. Die Rendite sei sogar etwas niedriger als von einigen im Vorfeld erwartet. Für Irland war es die erste Emission seit dem Hilferuf vor fast zwei Jahren. Spanien sei zwar auch noch in der Lage, sich am Kapitalmarkt frisches Geld zu besorgen. Aber insgesamt habe sich an der Stimmung wenig geändert. Andere Analysten beschrieben die spanische Auktion als durchwachsen. Am Rentenmarkt verstärkte sich nach der Auktion der Druck auf die spanischen Anleihen. Die Rendite der Zehnjährigen stiegen wieder auf 6,65 von 6,40 Prozent am Vorabend. Inzwischen liegen die Renditen der entsprechenden irischen Anleihen mit 6,28 Prozent niedriger als die der spanischen Pendants.

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