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Irland laut Geldgebern auf gutem Weg zurück an den Kapitalmarkt

Berlin Das vom Euro-Rettungsschirm EFSF gestützte Irland ist nach Einschätzung seiner internationalen Geldgeber bei der Rückkehr auf den Kapitalmarkt auf einem guten Weg.

Das Sanierungsprogramm komme gut voran, heisst es im neuen vierteljährlichen Bericht der Troika aus IWF, EZB und EU-Kommission, der Reuters am Mittwoch vorlag. «Obwohl Risiken bleiben, ist Irland auf Kurs, schrittweise zu akzeptablen Zinsen an den Markt zurückzukehren.» Das Land hatte sich vor zwei Jahren unter den Schirm geflüchtet. Im Gegenzug für Hilfen von über 85 Milliarden Euro hatte sich die Regierung zu umfangreichen Reformen verpflichtet. In den nächsten sechs Wochen will Irland nun erstmals wieder einen Schritt an den Markt wagen. Den Reuters vorliegenden Dokumenten zufolge ist eine Emission von Staatsanleihen in mehreren Tranchen im Gesamtumfang von einer Milliarde Euro geplant. Die irische Schuldenagentur hatte bereits vergangene Woche erklärt, sie hoffe, im Sommer kurzfristige Papiere und Anfang 2013 langfristige Papiere auflegen zu können. Bis zum Auslaufen des Hilfspakets Ende nächsten Jahres muss die Regierung in Dublin insgesamt 15 Milliarden Euro am Markt refinanzieren, schrieb die Troika. Risiken bestehen nach Einschätzung der internationalen Prüfer weiter bei den irischen Banken, die mehr Geld benötigen könnten als gedacht. Ausserdem könnte die Zustimmung der Bevölkerung zu dem Sparprogramm nachlassen. Zudem könne es bei der Verbesserung der Korruptionsbekämpfung Verzögerungen geben.

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