Zum Hauptinhalt springen

Industrie Insider-Vorwurf gegen Schweizer Firmen nach Lonzas US-Übernahme

Zürich Die US-Börsenaufsicht SEC hat ein Verfahren wegen Insider-Handels gegen drei Firmen aus der Schweiz eingeleitet.

Hintergrund ist die Übernahme des US-Biozid-Herstellers Arch Chemicals durch den Lonza-Konzern, die vergangene Woche bekanntgegeben worden ist. Die SEC wirft den Unternehmen Chartwell Asset Management Services, Compania Internacional Financiera (CIF) und Coudree Capital Gestion vor, durch den Kauf von Arch-Aktien im Vorfeld der Bekanntgabe einen Gewinn in Höhe von mehreren Millionen Dollar eingestrichen zu haben. Die «hoch profitablen und verdächtigen» Aktienkäufe der drei Firmen hätten auf nicht öffentlich zugänglichen Informationen im Zusammenhang mit der Übernahme basiert. Chartwell wollte sich nicht zu den Vorwürfen äussern. Ein Anwalt von CIF und Coudree sagte, die Firmen würden sich gegen die Vorwürfe zur Wehr setzen. Arch wollte sich nicht äussern. Von Lonza war zunächst niemand für eine Stellungnahme zu erreichen. Die SEC verlangt, dass die Vermögen der drei Firmen eingefroren werden, Gewinne aus den Käufen zurückbezahlt und darüber hinaus Strafen gezahlt werden. Die Arch-Aktien waren zwischen dem 1. und dem 8. Juli um mehr als 21 Prozent auf 42,17 Dollar hochgeschnellt. Lonza hatte die rund 1,4 Milliarden Dollar schwere Übernahme am 11. Juli bekanntgegeben.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch