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Industrie in der Euro-Zone verliert weiter an Fahrt

Berlin Die Industrie in der Euro-Zone hat im März an Schwung verloren.

Der Einkaufsmanager-Index (PMI) fiel gegenüber dem Februar um 1,3 auf 47,7 Punkte, teilte das Markit-Institut am Montag mit. Das Barometer entfernte sich damit weiter von der Marke von 50 Zählern, ab der Wachstum angezeigt wird. Erstmals seit Dezember war die Produktion wieder rückläufig. Auch die Aufträge der Industrieunternehmen in der Euro-Zone gingen zurück - und zwar sowohl in der Konsum- als auch in der Investitionsgüterbranche. Die Unternehmen bauten deshalb den zweiten Monat in Folge Arbeitsplätze ab. «Zur anhaltenden Misere in den Peripherie-Ländern kommt nun auch die neuerliche Schwäche in Kernländern wie Deutschland und Frankreich hinzu», sagte Markit-Chefökonom Chris Williamson. Die Industrie habe sich im ersten Quartal als Wachstumsbremse erwiesen und dürfte ein Abgleiten des Euro-Raums in eine Rezession nicht verhindert haben.

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