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Im Finma-Prozess verteilt das Bundesstrafgericht Geldstrafen

Die Angeklagten wurden nur zum Teil schuldig gesprochen. Vom Vorwurf wegen Amtsmissbrauch wurden sie freigesprochen.

Angeklagte teilweise schuldig gesprochen: Eingang des Bundestrafgerichts in Bellinzona. (1. September 2015)
Angeklagte teilweise schuldig gesprochen: Eingang des Bundestrafgerichts in Bellinzona. (1. September 2015)
Gabriele Putzu, Keystone

Das Bundesstrafgericht ist den Forderungen von Anklage und Verteidigung teilweise gefolgt. Es verurteilte einen Finma-Mitarbeiter und seinen Ex-Kollegen wegen Veruntreuung und sprach sie vom Vorwurf des Amtsmissbrauchs frei.

Der ebenfalls angeklagte David Wyss wurde vollumfänglich freigesprochen - er ist aktuelles Mitglied der Geschäftsleitung der Finma.

Der ehemalige Finma-Angestellte und heutige Leiter des Rechtsdienstes des Eidgenössischen Finanzdepartements (EFD), Daniel Roth, sowie sein ehemaliger Kollege, der immer noch für die Finma arbeitet, wurden zu Geldstrafen verurteilt. Vom Vorwurf des Amtsmissbrauchs wurden sie freigesprochen.

Sie müssen ausserdem der Zuger Sekretärin, die sich als Privatklägerin konstituiert hatte, jeweils eine Entschädigung von 15'000 Franken zahlen. Auf ihre Klage geht der seit Montag vor dem Bundesstrafgericht verhandelte Fall zurück.

Die Bundesanwaltschaft hatte erst auf Weisung des Bundesstrafgerichts Anklage erhoben und beantragte vorab einen Freispruch auf ganzer Linie. Sie war beim Prozess nicht anwesend.

SDA/nab

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