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Dann verliert die Credit Suisse den letzten Rest Glaubwürdigkeit

Die Khan-Affäre lässt die CS nicht los: Ein weiterer Topmanager wurde überwacht. Ob die Bank der Auftraggeber ist, ist unklar. Eine Mitschuld trägt sie sowieso.

«Wir haben keine Kenntnis darüber, dass es zu weiteren Überwachungen gekommen wäre»: CS-Präsident Urs Rohner. Foto: Ennio Leanza (Keystone)
«Wir haben keine Kenntnis darüber, dass es zu weiteren Überwachungen gekommen wäre»: CS-Präsident Urs Rohner. Foto: Ennio Leanza (Keystone)

Es ist ein bemerkenswerter Vorgang. Laut der NZZ soll die CS nicht nur Iqbal Khan, den ehemaligen Chef der internationalen Vermögensverwaltung, sondern auch den ehemaligen Personalchef des CS-Konzerns, Peter Goerke, überwacht haben.

Damit hat die CS ein neues Problem. Auch wenn noch nicht einmal klar ist, ob die Bank wirklich dafür verantwortlich ist. Denn woher der neue Überwachungsauftrag kommt, ist unklar. Falls auch dieser aus der CS oder ihr nahestehenden Kreisen kommt, verliert die Bank den letzten Rest Glaubwürdigkeit. Anfang Oktober, als die CS einen internen Untersuchungsbericht zur Überwachung von Khan vorlegte, beteuerte sie noch, es habe keine andere Überwachung gegeben habe. CS-Präsident Urs Rohner machte damals klar: Die Überwachung von Khan war ein Einzelfall. «Wir haben keine Kenntnis darüber, dass es zu weiteren Überwachungen gekommen wäre», sagte er im Interview mit dieser Zeitung.

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