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Hügli-Gewinn von Rohstoffpreisen und Frankenstärke versalzen

Hohe Rohstoffpreise und starker Franken haben dem Lebensmittelhersteller Hügli den Gewinn 2011 tüchtig versalzen.

Der Reingewinn sank um 29 Prozent auf 19,5 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Allerdings war im Vorjahr ein Einmaleffekt hinzugekommen. Der Betriebsgewinn vor Steuern (EBIT) sank um 25 Prozent auf 28,5 Millionen Franken. Der Umsatz war bereits Ende Januar bekanntgegeben worden: Er sank um 10,8 Prozent auf 332 Millionen Franken. Darin schlugen sich hohe Umrechnungsverluste von 33 Millionen Fr. nieder. Organisch resultierte ein moderates Plus von 1,4 Prozent. Mit der operativen Gewinnmarge von 8,6 Prozent zeigte sich Hügli am Donnerstag zufrieden, auch wenn die «signifikanten Erhöhungen» bei den Rohstoffpreise eine ähnliche gute Marge wie im Vorjahr (10,2 Prozent) verhindert hätten. Der Generalversammlung beantragt das Unternehmen eine Dividende von 15,50 Franken pro Inhaberaktie, was einer für Hügli hohen Ausschüttungsquote von 38 Prozent entspricht. Das erste Quartal des laufenden Jahres 2012 sei mit einem organischen Umsatzwachstum von Plus 2,3 Prozent schwach ausgefallen, teilte Hügli weiter mit. Dies rühre daher, dass zwei Projekte zur Renditesteigerung - die Sortimentsbereinigung von ertragsschwachen Artikeln sowie die Reduktion der Vertriebsstruktur in Italien - ihren Tribut auf Umsatzstufe gefordert hätten. Für das Gesamtjahr 2012 bestätigte Hügli den Ende Januar gegebenen Ausblick. Der Umsatz soll demnach um 4 bis 5 Prozent wachsen. Für die Jahre danach gibt sich Hügli zuversichtlich, die strategische Zielsetzung eines organischen Umsatzwachstums von über 5 Prozent bei überproportional steigenden Erträgen zu erreichen.

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