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HSBC schreibt in der Schweiz im ersten Halbjahr weniger Gewinn

Die Schweizer Tochter der Privatbank HSBC hat im ersten Halbjahr 2011 einen Gewinneinbruch erlitten.

Unter dem Strich verdiente das Institut vor Steuern 248 Millionen Fr. und damit 34 Prozent weniger als im Vorjahr. Auch das verwaltete Vermögen ging zurück, wie HSBC am Dienstag bekanntgab - obwohl die Bank einen Netto-Neugeldzufluss von 6,2 Milliarden Fr. verzeichnete. Grund sei die ungünstige Währungsentwicklung. Ohne die Abschwächung der Fremdwährungen gegenüber dem Franken wären sowohl der Gewinn als auch die verwalteten Kundenvermögen um 3 Prozent angewachsen. Der Umsatz ging um 15 Prozent auf 737 Millionen Fr. zurück. Auch hier verhinderte gemäss HSBC der starke Franken ein positives Resultat. In Zukunft möchte HSBC laut Mitteilung ein führendes Inlandgeschäft in der Schweiz aufbauen. Zudem plant die Bank, ihre Präsenz in den Schwellenländern zu verstärken. HSBC war 2009 in die Schlagzeilen geraten, als sie bekannt geben musste, dass rund 15'000 Kunden von einem Datendiebstahl durch den ehemaligen HSBC-Informatiker Hervé Falciani in den Jahren 2006 und 2007 betroffen waren. Viele französische Kunden waren tangiert, nachdem die Behörden in Frankreich Ende 2009 bei Falciani gestohlene Daten beschlagnahmt hatten.

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