Zum Hauptinhalt springen

HP baut Rechenzentrum am Rande von Zürich

Im Rennen um den Standort für ein Rechenzentrum des amerikanischen Computergiganten Hewlett-Packard (HP) kommt die Schweiz zum Handkuss.

HP will einen einstelligen Millionenbetrag in den Bau am Rande von Zürich investieren. Damit hat sich die Schweiz gegen mehrere europäische Standorte durchgesetzt. Ab nächstem Februar sollen europäische Firmenkunden aus diesem Rechenzentrum mit so genannten Cloud-Dienstleistungen versorgt werden, wie HP am Donnerstag in einem Communiqué bekannt gab. Bei diesen Cloud Services beziehen Firmen ihre IT-Bedürfnisse aus der virtuellen «Wolke». Dabei werden Rechen- oder Speicherleistung, aber auch Software wie beispielsweise SAP-Programme übers Netzwerk als Dienstleistung von IT-Anbietern wie etwa HP zur Verfügung gestellt. Die Firmenkunden können diese Dienstleistungen nach Bedarf beziehen und bezahlen nach Verbrauch. Damit ersparen sie sich den Aufbau einer eigenen IT-Infrastruktur. Als Kunden für die Dienste aus der «Wolke» hat HP heuer beispielsweise den Bauchemiehersteller Sika oder den Versicherer Baloise gewonnen, wie HP-Sprecher Beat Welte auf Anfrage sagte. Marktanlysten sagen dem Cloud Computing markante Wachstumszahlen in den nächsten Jahren voraus. Gemäss dem Schweizer Marktforscher MSN Research sollen 2015 rund die Hälfte der Unternehmen ihre IT-Bedürfnisse aus der «Wolke» abdecken. Heute sind es nur 9 Prozent. Das HP-Rechenzentrum soll parallel zur Nachfrage ausgebaut werden.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch