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Hängepartie in Griechenland belastet US-Börsen

New York Die Zitterpartie um das zweite Rettungspaket für Griechenland hat am Montag auch die Händler an der Wall Street in Atem gehalten.

Das überschuldete Land hatte eine weitere Frist verstreichen lassen und so die Anleger zu Beginn der neuen Handelswoche verunsichert. «Es ist unvermeidlich, dass das Risiko, das von Griechenland ausgeht, die Stimmung am Markt abkühlen lässt», sagte Analyst Peter Kenny von Knight Capital. Die sich hinziehende und undurchsichtige Krise mache die Anleger nach den Gewinnen der vergangenen Wochen vorsichtiger. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte notierte zuletzt mit einem Minus von 0,1 Prozent bei 12'845 Punkten. Im Tagesverlauf pendelte das Marktbarometer zwischen 12'793 und 12'860 stellen. Der breiter gefasste S&P-500-Index schloss etwas schwächer bei 1344 Punkten. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verlor 0,1 Prozent auf 2901. Noch zum Ende der vergangenen Woche hatte die Erholung am US- Arbeitsmarkt die Wall Street positiv überrascht und Hoffnungen auf ein Wiedererstarken der grössten Volkswirtschaft genährt. So war der Nasdaq-Index auf den höchsten Stand seit elf Jahren gestiegen. «Wir hatten ein unglaublich starke Aufwärtsbewegung», sagte Randy Bateman von Huntington Asset Management. «Ich denke, jetzt ist es vernünftig etwas in Deckung zu gehen.»

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