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Grossbritannien leidet unter hoher Inflationsrate von 4,4 Prozent

London Die Inflation in Grossbritannien ist im Februar auf den höchsten Stand seit 28 Monaten gestiegen.

Die Teuerungsrate kletterte auf 4,4 Prozent, wie das Nationale Statistikamt am Dienstag mitteilte. Die Teuerung ist damit der Stabilitätsmarke der Bank of England (BoE) von zwei Prozent weit enteilt. Bereits im Januar war der Preisauftrieb doppelt so stark wie von den Notenbankern angepeilt. Die Bank of England dürfte damit zunehmend unter Zugzwang geraten, die Zinsen trotz der fragilen wirtschaftlichen Erholung und der nicht absehbaren konjunkturellen Folgen der staatlichen Sparpolitik anzuheben. Die britischen Konsumenten mussten vor allem für die Heizung ihrer Wohnungen, aber auch für Nahrung und Bekleidung tiefer in die Tasche greifen. Trotz der kräftig anziehenden Teuerung hat die BoE um Gouverneur Mervyn King bislang keine Zinswende gewagt. Sie beliess den Leitzins auf ihrer März-Sitzung bei 0,5 Prozent. Damit ist der Schlüsselzins weiterhin nur halb so hoch wie in der Eurozone. Dort hat die Europäische Zentralbank (EZB) jedoch eine baldige Straffung der Geldpolitik ins Auge gefasst.

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