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Griechenland-Zitterpartie belastet auch den Schweizer Aktienmarkt

Die Schweizer Börse hat am Montag leicht im Minus geschlossen - obwohl der Leitindex SMI im Verlauf des Tages die grössten Verluste wieder auffangen konnte.

Vor allem die ungelöste Griechenland-Frage belastete den Handel. Gemäss Aussagen von Analysten zeigte sich der Markt ungeduldig, weil in Athen schon lange von Entscheidungen die Rede ist, jedoch bis anhin nichts Wegweisendes herauskam. Die Verhandlungen um einen Schuldenschnitt mit privaten Investoren träten nun wegen des fehlenden politischen Konsenses für das zweite Hilfspaket in den Hintergrund. Der Swiss Market Index (SMI) schloss um 0,10 Prozent tiefer bei 6147,03 Punkten. Der breite Swiss Performance Index (SPI) sank um 0,08 Prozent auf 5575,60 Zähler. Unter den Schwergewichten an der Schweizer Börse standen die Aktien der Privatbank Julius Bär mit dem Jahresabschluss am Montag im Mittelpunkt. Die nach unten revidierten Kosten- und Margenzielen belasteten die Aktientitel der Bank, sie büssten um 3,8 Prozent an Wert ein. Die Wertpapiere der Grossbanken CS (-2,1 Prozent) und UBS (-1,8 Prozent) verloren ebenfalls. Die beiden Finanzinstitute werden im Laufe dieser Woche die Jahreszahlen vorlegen, den Anfang macht am Dienstag die UBS. Etwas unter die Räder gerieten am Montag die Hersteller von Dentalimplantaten: Die Aktientitel von Nobel Biocare gaben 2,1 Prozent, jene von Straumann 0,6 Prozent ab. An Wert verloren auch die Papiere des Arbeitsvermittlers Adecco (-1,8 Prozent), die allerdings am vergangenen Freitag im Zuge überraschend guter US- Arbeitsmarktdaten gesucht waren und um 3,7 Prozent zugelegt hatten. Die Aktienpapiere der Pharmaunternehmen Roche ( 0,7 Prozent) und Novartis ( 0,7 Prozent) vermochten den Markt dagegen zu stützen. Gewinne erzielten darüber hinaus die Titel des Versicherers Swiss Life ( 0,4 Prozent) sowie des Computerzubehörherstellers Logitech ( 1,3 Prozent), die bis zum Handelsschluss an der Spitze des Börsentableaus standen. Aus dem breiten Markt erzielten Cytos ( 38,3 Prozent) die grössten Gewinne, nachdem das Obergericht die Restrukturierung der Wandelanleihe genehmigt hatte. Dadurch wurde der Fortbestand des Zürcher Biotech-Unternehmens gesichert.

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