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Griechenland bekommt mehr Geld - Kontrolleure zufrieden

Athen Das hochverschuldete Griechenland kann fest mit frischem Geld rechnen.

Die anderen Euro-Länder und der Internationale Währungsfonds (IWF) können im September wie geplant rund 9 Milliarden Euro Kredite an Athen auszahlen. Diese Empfehlung geben Experten von EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und IWF in einer am Donnerstag veröffentlichten gemeinsamen Stellungnahme. Die Institutionen müssen dies noch offiziell beschliessen - der positive Befund ist Voraussetzung für die Auszahlung der nächsten Tranche. Es ist die zweite Rate aus dem 110 Milliarden Euro schweren Kreditschirm. Insgesamt sind die internationalen Kontrolleure mit dem Sparkurs Griechenlands zufrieden - doch sie fordern auch weitere Reformen. Dazu gehören die Öffnung abgeschotteter Wirtschaftsbereiche sowie die Privatisierung von Staatsunternehmen. Im Mai hatten die Euro-Länder und der IWF Griechenland in letzter Minute vor dem Staatsbankrott bewahrt. Zur Rettung seiner Staatsfinanzen erhielt Athen eine erste Finanzspritze von 5,5 Milliarden Euro vom IWF und 14,5 Milliarden Euro von den Euro- Ländern. Das Rettungspaket von insgesamt 110 Milliarden Euro ist auf drei Jahre angelegt, die nächste Tranche soll am 13. September fliessen. «Wir erwarten, dass auf der Basis dieser positiven Bewertung die Auszahlung planmässig im September starten kann», sagte ein Sprecher der EU-Kommission in Brüssel. Unterdessen wurde in Athen wegen einer Bombendrohung das Finanzministerium evakuiert. Zum Zeitpunkt der Drohung sollte Finanzminister Giorgos Papakonstantinou eine Medienkonferenz geben. In Griechenland kommt es immer wieder zu ähnlichen Bombendrohungen. Experten durchsuchten das Gebäude im Zentrum Athens.

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