Zum Hauptinhalt springen

Griechen zogen in zwei Jahren 65 Milliarden Euro von Banken ab Finanzminister: Etwas unter 1,6 Millionen Euro in die Schweiz geschickt

Athen Die Griechen haben in den vergangenen zwei Jahren rund 65 Milliarden

Euro von ihren Bankkonten abgehoben. 16 Milliarden Euro davon transferierten sie legal ins Ausland, wie der griechische Finanzminister Evangelos Venizelos am Freitag sagte. «Weniger als zehn Prozent des Geldes gingen in die Schweiz, 32 Prozent nach Grossbritannien», erläuterte Venizelos. Vor rund zwei Jahren hatten die Schuldenkrise und die nachfolgende schwere Wirtschaftskrise in Griechenland begonnen. Venizelos verteidigte mit diesen Zahlen am Freitag Staatshilfen für die Banken des Landes. Die Institute müssen nicht nur den Abfluss des Geldes ihrer Kunden verkraften, sondern auch hohe Abschreibungen auf die griechischen Staatsanleihen in ihrem Bestand vornehmen. Sie erhielten 5 Milliarden Euro an direkten Hilfen und staatliche Garantien über insgesamt 120 Milliarden Euro. Weitere Milliardenhilfen sollen im Rahmen der nächsten Hilfszusage der anderen Euro-Staaten fliessen, die derzeit ausgearbeitet wird.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch