Zum Hauptinhalt springen

Google startet Testversion von lang erwartetem Online-Musikdienst

Washington Der Internetriese Google hat die Testversion seines lang erwarteten Online-Musikdienstes gestartet.

Auf der jährlichen Google-Entwicklerkonferenz in San Francisco stellte das US-Unternehmen den Dienst vor. Nutzer können dabei ihre Musiksammlung ins Internet hochladen und von dort auf diversen Geräten wie Computern oder Smartphones abspielen können. Die Beta-Version von Google Music ist allerdings zunächst nur auf Einladung und für Nutzer in den USA verfügbar. Der Online-Dienst funktioniert nach dem sogenannten Cloud- Prinzip, bei dem die «Datenwolke» des Internets als eine Art externe Festplatte für Musik oder andere Dateien dient. Das Unternehmen erklärte, dass auf Google-Servern bis zu 20'000 Songs gespeichert werden könnten. Die zuletzt gespielten Lieder würden aber automatisch auf dem Abspielgerät gespeichert und seien damit auch offline zugänglich. Ausserdem könnten Nutzer Listen mit ihren Lieblingssongs erstellen, um diese ohne Internetverbindung anhören zu können. Ende März hatte bereits die US-Internetfirma Amazon einen ähnlichen Musikdienst gestartet. Wie Amazon hat Google keine Vereinbarung mit der Musikindustrie getroffen. Daher können die Nutzer keine Musik online kaufen, sondern lediglich ihnen bereits gehörende Stücke hochladen. Auch kann die online gespeicherte Musiksammlung nicht mit Freunden und Bekannten geteilt werden.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch