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Glaxo zahlt im Streit um verunreinigte Arzneien 750 Mio Dollar

Boston Im Rechtsstreit über verunreinigte Medikamente aus einem Werk in Puerto Rico hat sich der britische Pharmariese GlaxoSmithKline zur Zahlung von 750 Millionen Dollar verpflichtet.

Nach der Einigung mit dem US-Justizministerium sind 600 Millionen Dollar wegen falscher Forderungen an staatliche Krankenversicherer fällig, weil die Medikamente nicht den Standards entsprachen. Die GSK-Tochter SB Pharmco Puerto Rico muss zudem 150 Millionen Dollar Strafe zahlen. Zu den betroffenen Medikamenten gehört ein Diabetesmittel, eine Hautsalbe und Antidepressivum. Das Ministerium hatte GSK vorgeworfen, die Arzneien in dem Werk nicht ordnungsgemäss hergestellt zu haben. Sie seien deswegen nicht wirksam gewesen. Eine Tippgeberin bekommt aus der an die US-Bundesregierung gezahlten Summe 96 Millionen Dollar, wie aus der Einigung hervorgeht. Ein Bundesrichter muss dem Vergleich noch zustimmen. GSK hatte sich schon eine grundsätzliche Einigung bekanntgegeben.

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