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Gewinn bei Suzuki bricht wegen Beben-Folgen ein

Tokio Auch beim viertgrössten japanischen Autohersteller Suzuki haben Erdbeben und Tsunami Spuren in der Bilanz hinterlassen.

Der Nettogewinn sei im vierten Quartal um 81 Prozent auf umgerechnet 22,3 Millionen Euro eingebrochen, teilte der Volkswagen-Partner am Dienstag mit. Der operative Gewinn ging um 51 Prozent zurück, der Umsatz sank um 1,4 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro. Die japanischen Autobauer wurden hart von den Folgen des Bebens vom 11. März und des darauffolgenden Tsunamis getroffen. Die Naturkatastrophen führten zu Produktionsausfällen auch wegen fehlender Teile in der Lieferkette. Allerdings kam Suzuki vergleichsweise glimpflich davon. Das Unternehmen kann dank seiner Werke in Indien derzeit bei rund 65 Prozent seiner Kapazität produzieren. Beim Branchenprimus Toyota dagegen läuft die Fertigung nur zu rund einem Drittel normal. Im Gesamtjahr konnte Suzuki den Gewinn aber deutlich steigern: Unter dem Strich kletterte der Gewinn im Geschäftsjahr 2010/2011 (31. März) um 56,2 Prozent auf 45,2 Milliarden Yen (rund 491 Millionen Franken). Ausschlaggebend waren die gestiegenen Verkaufszahlen von Autos und Motorrädern in Indien, Indonesien, Pakistan und Thailand. Der Umsatz von Suzuki stieg um 5,6 Prozent auf 2,6 Billionen Yen, der operative Gewinn legte um 34,7 Prozent auf 106,9 Milliarden Yen zu.

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