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Gewerkschaften fordern Task Force zum Alstom-Stellenabbau Unmut an Mitgliederversammlung im Werk in Birr AG

Der Industriekonzern Alstom soll umfassend über den geplanten Abbau von bis zu 750 Stellen informieren sowie eine Task- Force mit der Geschäftsleitung, den Personalvertretern, den Gewerkschaften und dem Kanton Aargau einsetzen.

Dies fordern die Gewerkschaften Unia und Syna. An einer Versammlung im Werk im aargauischen Birr sei der Unmut der Arbeitnehmer gegenüber der Alstom-Spitze mit den Händen zu greifen gewesen, hiess es am Dienstag in einer gemeinsamen Mitteilung der Gewerkschaften. Zur Versammlung seien ungefähr 60 der rund 1400 im Werk Birr beschäftigten Mitarbeiter gekommen, sagte Max Chopard-Acklin, Leiter des Unia-Industrieteams für Aargau und Zürich, auf Anfrage. Die Mitarbeiter tappen offenbar nach wie vor im Dunkeln. Niemand wisse, ob seine Stelle und Abteilung gefährdet seien, hielt Chopard fest. Betreffend der Task-Force habe man nun die Partner angeschrieben. Reaktionen gebe es noch keine. Die Gewerkschaften fordern eine maximale Reduktion des Stellenabbaus. 750 Stellen in Baden und Birr in Gefahr Alstom plant in der Schweiz den Abbau von bis zu 750 Stellen. Davon betroffen ist die Kraftwerkssparte mit den Aargauer Werken in Birr und Baden. Alstom beschäftigt in der Schweiz rund 6200 Mitarbeiter. Der Stellenabbau soll bis März 2012 vollzogen sein. Die Sozialpartner und Alstom haben sich bisher zu zwei Gesprächsrunden getroffen - bisher ohne Ergebnis. Der Abbau in der Schweiz ist Teil einer weltweiten Streichung von 4000 Stellen, die von der Konzernzentrale in Paris am 4. Oktober angekündigt wurde.

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