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Gesamtarbeitsvertrag im Holzbau geht in die zweite Runde

Die Sozialpartner haben den Gesamtarbeitsvertrag (GAV) im Holzbau am Mittwoch zum ersten Mal für drei Jahre verlängert.

In die erste Revision flossen die Erfahrungen seit 2007 ein. Angebracht wurden Präzisierungen und Ergänzungen. Der neue GAV tritt 2012 in Kraft. Die Ergänzungen betreffen den Kündigungsschutz für Betriebskommissions-Mitglieder, die Gleichstellung und die schriftliche Lohnabrechnung. Wichtige Anpassungen wurden bei Mischanstellung, Kaderarbeitszeiten, Arbeitszeiten in Bergregionen und Kurzabsenzen vorgenommen. Präzisiert wurden Artikel zu verminderter Leistungsfähigkeit, Arbeitsvertrag, Ferien im Stundenlohn, Schichtarbeit und Erfahrungsjahren. Der GAV soll mit der Allgemeinverbindlichkeitserklärung auf 2012 in Kraft treten. Wie die Sozialpartner mitteilten, garantiert das gleich lange Spiesse in der Personenfreizügigkeit. Zur Sozialpartnerschaft im Holzbau gehören die Arbeitgeberorganisation Holzbau Schweiz sowie die Arbeitnehmerorganisationen Syna, Unia, Baukader Schweiz und KV Schweiz. Dem Holzbau-GAV unterstehen gut 12'000 Beschäftigte - vom Lehrling über die KV-Leute im Büro bis zum Kader. Das ist eine Besonderheit in der Schweizer GAV-Landschaft.

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