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Gericht: Verkauf von Lehman-Anteilen an Barclays war rechtmässig

New York/London Der eilige Verkauf des US-Geschäfts der zusammengebrochenen Investmentbank Lehman Brothers an das britische Geldhaus Barclays auf dem Höhepunkt der Finanzkrise war rechtmässig.

Ein US-Gericht wies in einer lange erwarteten Entscheidung eine Klage von Lehman zurück. «Der Verkaufsprozess war vielleicht nicht perfekt, aber er war unter den besonderen Umständen in der Lehman-Woche immer noch angemessen», erklärte Richter James Peck. Es habe keine andere Alternative gegeben. Forderungen Lehmans nach milliardenhohen Nachbesserungen beim Kaufpreis dürften damit eine Ende haben. Lehman hatte am 20. September 2008 einen Grossteil seiner US- Geschäfte für 1,85 Milliarden Dollar verkauft. Das zusammengebrochene Geldhaus wollte sich zu dem Gerichtsurteil nicht äussern. Barclays begrüsste die Rechtssprechung. Lehman hat neben Barclays auch die Bank of America, die Canadian Imperial Bank of Commerce und JPMorgan Chase verklagt, um Gelder für Gläubiger einzufordern.

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