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Spott und Ablehnung für die Gold-Ideen des Weltbank-Präsidenten

Der Vorschlag von Robert Zoellick zündet nicht: Eine Rückkehr zum Goldstandard lenkt nur von den Ursachen der Währungskrise ab, sagen Kritiker.

Walter Niederberger
Goldbarren-Herstellung im Tessin: Der Vorschlag einer Rückkehr zum Goldstandard stösst auf Kritik.
Goldbarren-Herstellung im Tessin: Der Vorschlag einer Rückkehr zum Goldstandard stösst auf Kritik.
AFP

Der Vorschlag von Robert Zoellick könnte dem Rezeptbuch der Tea Party entnommen sein. Die Wiedereinführung des Goldstandards ist eine Lieblingsidee von Ron Paul, einem der geistigen Väter der ultrakonservativen Bewegung, und wurzelt in der Überzeugung, dass die Notenbanken weltweit die Märkte nach Belieben manipulieren und über kurz oder lang das Notengeld zerstören. Nur wenn die Notenbank die Geldmenge erneut mit Goldreserven unterlegt, so die Überlegung, werden sie zu Disziplin gezwungen, da Gold – im Unterschied zu Papiergeld – nur begrenzt vorhanden ist.

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