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Finanzberater bringt Anleger um Millionen – Behörden schauen zu

Der Ende April wegen Betrugsverdachts verhaftete ASE-Chef M. S. ist kein Unbekannter. Die Finanzmarktaufsicht kennt ihn seit Jahren. Und doch schaute ihm niemand auf die Finger.

Der Finanzmarktaufsicht sind M. S. und seine Machenschaften seit Jahren bekannt: Sitz der Finma in Bern.
Der Finanzmarktaufsicht sind M. S. und seine Machenschaften seit Jahren bekannt: Sitz der Finma in Bern.
Keystone

Als am Dienstag, 24. April, M. S., der Chef der ASE Investment, in Untersuchungshaft gesetzt wurde, gewann man den Eindruck, dass die Behörden energisch gegen einen mutmasslichen Betrüger von Anlegern vorgehen. Dieser Eindruck täuscht. M. S. ist der Finanzmarktaufsichtsbehörde (Finma) seit spätestens August 2007 bekannt. Damals lag der Behörde ein Untersuchungsbericht vor, der M. S. in zweifelhaftem Licht erscheinen liess.

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