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Das Wirrwarr mit den Abschleicherlisten

Die USA wollen wissen, welche US-Kunden wie viel Geld von Bank A in der Schweiz auf Bank B überwiesen haben. Wenn das nur so einfach wäre, wie es tönt.

Die Banken tun sich schwer, bei den Abschleichern den Durchblick zu kriegen: Verschiedenfarbige Glasscheiben vor dem Credit-Suisse-Sitz am Paradeplatz. (7. Juni 2013)
Die Banken tun sich schwer, bei den Abschleichern den Durchblick zu kriegen: Verschiedenfarbige Glasscheiben vor dem Credit-Suisse-Sitz am Paradeplatz. (7. Juni 2013)
Keystone

Seit drei Wochen herrscht emsiges Treiben zwischen den Rechtsabteilungen von Banken mit Niederlassung in der Schweiz. Sie schicken einander Tausende von Kundennamen, Angaben und Summen von überwiesenen Geldern mutmasslicher US-Kunden, als ob das Bankgeheimnis nicht mehr gälte. Der Anlass: Zwölf Finanzinstitute, darunter Credit Suisse, Zürcher Kantonalbank, Julius Bär, HSBC, Pictet, stellen Abschleicherlisten (Leaver-Listen) zusammen, um sie den USA im August oder September zu überweisen. Dies haben diverse Banken bestätigt.

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