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Bluff und Machtspiele

Im Nachhinein zeigt ein Blick auf die Rettungsaktion für den Euro: Die Währung war nie in geringster Gefahr. Und: Es hätte eine Alternative zum gigantischen Rettungsschirm von 750 Milliarden Euro bestanden.

Seine Zerstörung drohte nicht: Euro.
Seine Zerstörung drohte nicht: Euro.
AFP

Der drohende griechische Staatsbankrott, die befürchtete Ansteckung anderer hochverschuldeter Staaten und die angebliche Gefährdung des Euros haben seit Mai zu heftigen Debatten und zu gross angelegten Gegenmassnahmen der Mitglieder des Euroraums, der Europäischen Zentralbank (EZB), der EU und des Währungsfonds geführt. So wurde ein Hilfspaket für Griechenland über 130 Mrd. € und später ein Rettungsschirm von sogar 750 Mrd. beschlossen. Die EZB erklärte sich bereit, griechische Staatsanleihen im Markt aufzukaufen, was inzwischen in grossem Ausmasse geschehen ist.

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