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Geberit-Umsatz leidet unter Frankenstärke

Die Sanitärtechnikgruppe Geberit hat 2010 unter der Frankenstärke gelitten.

Der Umsatz schmolz um 1,6 Prozent auf 2,15 Milliarden Franken, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Währungsbereinigt stieg der Umsatz allerdings um 5 Prozent. Auf dem kumulierten Umsatz 2010 lasteten Währungsverluste von 143 Millionen Franken. Im vierten Quartal erreichte der Umsatz 472,7 Millionen Franken, in Lokalwährungen ein Wachstum von 3,9 Prozent und in Franken ein Rückgang um 5,7 Prozent. Im ersten Quartal hatte währungsbereinigt ein Wachstum von 2,1 Prozent, im zweiten eines von 7,5 und im dritten ein Zuwachs um 6,4 Prozent resultiert. Im Gegensatz zum Vorjahr wuchs der Umsatz in den meisten Regionen. In Europa stiegen die Umsätze in Lokalwährungen um 4,6 Prozent, wobei lediglich die Benelux-Länder und die iberische Halbinsel Rückgänge hinnehmen mussten. Fernost/Pazifik legte um 22,2 Prozent zu, Amerika 6,8 und Nahost/Afrika 1,7 Prozent. Für 2010 erwartet Geberit eine operative Cashflow-Marge von 26 Prozent und einen Gewinn auf Vorjahresniveau. Abschluss und Geschäftsbericht gibt das Unternehmen am 10. März bekannt. Aktienrückkauf und neuer VR-Präsident 2011 und 2012 will Geberit ein Aktien-Rückkaufprogramm durchführen, wie das Unternehmen mitteilte. Auf einer separaten Handelslinie sollen Aktien im Gesamtbetrag von maximal 5 Prozent des eingetragenen Aktienkapitals zurückgekauft und mittels Kapitalherabsetzung vernichtet werden. Auf der Basis des Schlusskurses vom Dienstag beträgt das Rückkaufvolumen rund 440 Millionen Franken. Weiter gab Geberit Mutationen im Verwaltungsrat bekannt. Verwaltungsratspräsident Günter Kelm gibt demnach altershalber seinen Rücktritt. Konzernchef Albert Baehny soll für ihn auf den Posten nachrücken und künftig in Doppelfunktion amtieren. Verwaltungsrat Hans Hess reichte wegen seiner Wahl zum Swissmem- Präsidenten den Rücktritt ein.

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