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Galderma will schwedische Q-Med für gut eine Milliarde übernehmen

Die Lausanner Dermatologie-Gruppe Galderma, Gemeinschaftsunternehmen von Nestlé und L'Oréal, will die schwedische Injektions-Spezialistin Q-Med übernehmen.

Sie hat ein freundliches Übernahmeangebot über umgerechnet rund 1,06 Milliarden Fr. lanciert. Q-Med passe gut zu Galderma, die Unternehmen seien komplementär, sagte Galderma-Chef Humberto Antunes am Montag an einer Medienkonferenz in Zürich. Q-Med produziert unter anderem Antifalten- Mittel und Gel-Injektionen zur Brustvergrösserung ohne Operation, während sich Galderma auf Produkte gegen Haut-, Haar- und Nagelerkrankungen spezialisiert hat. Die Firmen könnten Synergien nutzen und die Expansionsmöglichkeiten seien gemeinsam grösser, sagte Antunes. Q- Med-Hauptaktionär Lyftet, der 47,5 Prozent der Anteile hält, habe die Übernahmeofferte bereits akzeptiert. Zudem empfehle der Verwaltungsrat von Q-Med den weiteren Aktionären einstimmig, das Angebot anzunehmen. Die Offerte von 75 schwedischen Kronen (10.70 Franken) pro Aktie bedeuten eine Prämie von 23,4 Prozent auf den Durchschnittskurs der Q-Med-Aktie in den letzten dreissig Tagen. Galderma will mindestens 90 Prozent der Q-Med-Aktien angedient erhalten. Sie finanziert die Übernahme nicht nur aus eigenen Mitteln, sondern auch mit Hilfe von Nestlé und L'Oréal. Q-Med ist an der Börse in Stockholm kotiert und zählt 625 Angestellte. Im dritten Quartal erzielte sie einen Umsatz von 304 Millionen Kronen und einen Reingewinn von 37 Millionen. Die 1981 gegründete Galderma erzielte im vergangenen Jahr mit 3000 Angestellten einen Umsatz von 978 Millionen Euro.

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