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Furka wird chinesisch

Der einzige Schweizer Hersteller von Reibbelägen wird verkauft. Verkehrsbetriebe, Seilbahnen und die Armee sind betroffen.

Marcel Aerni zeigt Bremsbeläge im Produktionsbetrieb.
Marcel Aerni zeigt Bremsbeläge im Produktionsbetrieb.
Kurt Tschan

Eine Wunschlösung ist es nicht. «Aber eine andere Lösung gab es auch nicht», sagt Marcel Aerni, der Besitzer der Furka Reibbeläge AG in Breitenbach. Aerni war 60 Jahre alt, als er die Abteilung Reibbeläge der Von Roll Isola abkaufte. Vor vier Jahren begann der heute 78-Jährige damit, die Nachfolge zu regeln. «Klar war für mich immer, dass es eine schweizerische Lösung geben muss.» Dazu ist es aber nicht gekommen. «Ein Teil der Interessenten hatte kein Geld und wollte, dass ich den Verkaufserlös reinvestiere. Die anderen waren schlicht nicht qualifiziert genug und hatten keine Ideen», sagt er.

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