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Fünf Fragen zum Showdown in Baar

An der heutigen Sika-GV treffen der Verwaltungsrat und die Vertreter der Familie Burkard erstmals aufeinander. Worum es geht.

Sika-Produkte warten in der Fabrik in Düdingen auf die Auslieferung. Foto: Keystone
Sika-Produkte warten in der Fabrik in Düdingen auf die Auslieferung. Foto: Keystone

Wer sind die Akteure?

Auf der einen Seite steht die Mehrheit des Verwaltungsrat sowie die Geschäftsleitung von Sika. Angeführt von Präsident Paul Hälg wollen sie die Unabhängigkeit der Zuger Firma mit allen Mitteln wahren. Unterstützt wird dieses Lager von Minderheitsaktionären wie Bill ­Gates und einer Gruppe um die Genfer Anlagestiftung Ethos. Auf der anderen Seite befindet sich die Gründerfamilie Burkard sowie der Industriekonzern Saint-Gobain, der das Aktienpaket der Familie kaufen will. Die Burkards sind mit drei Personen im Verwaltungsrat vertreten, angeführt von Familienmitglied Urs Burkard. Die Familie besitzt 16,4 Prozent des Kapitals, kontrolliert damit jedoch dank den Stimmrechts­aktien 52,9 Prozent aller Stimmen. Das Aktienpaket der Familie ist in der Schenker-Winkler-Holding (SWH) gebündelt.

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