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Frauen verdienen bei gleicher Qualifikation weniger als Männer

Berlin Frauen in Deutschland verdienen auch bei gleicher Qualifikation und Tätigkeit deutlich weniger als ihre männlichen Kollegen.

Der Verdienstunterschied liege bei acht Prozent, teilte das Statistische Bundesamt am Montag in Berlin mit. Besonders gross ist die Differenz in den ostdeutschen Bundesländern: Hier bekommen Frauen zwölf Prozent weniger, in den westdeutschen Bundesländern beträgt der Abstand nur acht Prozent. Wesentlich grösser sind die Verdienstunterschiede, wenn arbeitsplatzrelevante Merkmale wie Qualifikation und Position unberücksichtigt bleiben. Im Schnitt bekommen Frauen 23 Prozent weniger als Männer. Im Osten beträgt die Lücke nur sechs Prozent, im Westen dagegen 24 Prozent. Wichtigste Gründe für die Lohndifferenz sind, dass Frauen seltener Führungspositionen besetzen und häufiger Teilzeit arbeiten. Auch die unterschiedliche Berufs- und Branchenwahl spielt eine Rolle. Zwei Drittel der Verdienstunterschiede liessen sich strukturell erklären, schrieb das Statistikamt. Datengrundlage für die Berechnungen ist die sogenannte Verdienststrukturerhebung 2006, bei der die Angaben von 3,1 Millionen Beschäftigten ausgewertet wurden.

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