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Franken macht an Boden gut - Flucht in sichere Häfen

Der Franken hat am Dienstag seine Stärke als sicherer Hafen ausgespielt und gegenüber dem Euro an Boden gewonnen.

Zuletzt wurde der Euro für 1.2813 nach 1.2959 Franken am Montagabend gehandelt. Das bisherige Tagestief lag bei 1.2792 Franken. Der Dollar, dem ebenfalls eine Rolle als sicherer Hafen zugebilligt wird, steht bei 0.9449 Franken nach 0.9478 Franken am Vortag. «Die Unsicherheit bezüglich der Situation in Nordafrika und dem arabischen Raum schürt Risikoaversion», sagte ein Devisenexperte. Mit einer Wende ist erst zu rechnen, wenn sich die politischen Verhältnisse abkühlen. «Sollte die Situation auf dem afrikanischen Kontinent weiter eskalieren, ist mit einer anhaltenden Frankenstärke zu rechnen», schreibt die ZKB. Zudem könnten die Inflationsgefahren in Europa durch den höheren Ölpreis deutlich zunehmen. «Wenn die Notenbanken die Zinsen nicht etwa wegen zu hohem Wachstum, sondern wegen Inflationsrisiken erhöhen müssen, ist das alles andere als positiv», erklärte Robert Ryan, Devisenstratege bei BNP Paribas. Bei einem steigenden Ölpreis mit gleichzeitig fallendem Wechselkurs erhöhen sich die Energiekosten für Unternehmen aus dem Nicht-Dollar-Raum erheblich.

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